weiter als du denkst*

Gerade wenn man bedenkt, dass Gedanken einschränken
Wie Schranken, wie Wände, warum verschwende ich dann
Zeit ohne Ende mich selbst zu blenden, abzulenken
Platt zu denken, glaub zu kennen, was wir können
Doch ich renne auf der Stelle, kenne nicht die Quelle meiner Qual
Wie bei Wählern ohne Wahl bleiben am Ende nur noch Zahlen
Also prelle ich die Zeche, wähle Planverlust
Denn meine Sicherheit ist künstlich wie 'n Darmverschluss
Darum muss erst Mal alles raus, was hier nicht reingehört
Alles was mein Sein im Keim zerstört, wird zum Feind erklärt
Und ich erklär mir den Krieg um den Frieden mit mir selbst
Ziehe in die Schlacht gegen mein eigenes Spiegelbild
Tret die Tür ein, lass mich fallen, um dann ungebremst
In allem weiter zu gelangen, weiter als du denkst

Was verlangst du von dir, hast du Angst
Vor dem was du kannst, was noch kommt
Was du dir verdankst und ob du noch taugst
Vergiss nicht, du bist, was du brauchst

 

(Die fantastischen Vier - weiter als du denkst)

25.4.08 14:16

Werbung


bisher 0 Kommentar(e)     TrackBack-URL

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)


 Smileys einfügen